Die Welt löst sich auf

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Alles hatte seinen Raum. Alles hatte seine Gelegenheit, sich zu entfalten. Alles geschieht immer zur rechten Zeit. Was vergangen ist, das ist nicht mehr. Das Gute an dem Vergangenen ist immer jenes, was wir aus den gelebten Erfahrungen lernen können. Was ist jedoch, wenn wir das Alte nicht als Lehren betrachten und an dem Alten festhalten wollen? Was ist, wenn wir Rache für das Vergehen des Alten üben wollen?

In diesem Beitrag wollen wir uns damit befassen, welche Qualität man sich erschaffen kann, indem man das Alte hinter sich lässt, also loslässt. Wie man das Alte wahrhaftig hinter sich lassen kann, dazu kommen wir ganz am Ende dieses Beitrages.

Was ist das Alte?

Gemeint ist hier nicht nur das Alte in deinem Leben, sondern insbesondere das Alte in der Ära dieser Menschheit. Nun ja, auch das Alte in deinem Leben wird obsolet. Die Erdenzeiten könnte man aufteilen in Zeitqualitäten. Der Mensch existiert nicht getrennt von den anderen Menschen. Das Bewusstsein, welches er sein eigen wähnt, ist mit dem Bewusstseinsfeld der gesamten Menschheitsfamilie verbunden. Das globale Bewusstseinsfeld splittet sich auf in Identifikationsfelder.

Seit Anbeginn der menschlichen Schöpfung befindet sich der Mensch in einem sich stetig wandelnden Bewusstseinsprozess, der sich in mehr oder weniger heftigen Schüben ereignet. Diese Bewusstseins-Schübe kommen zum einen durch den fortwährenden Erkenntnisgewinn, zum anderen durch die Öffnung des Menschen, hin zum kosmischen Bewusstsein, zu den Menschen.

Augenblicklich befinden wir uns als Menschheitsfamilie in einer Phase, in der eine wichtige menschliche Ära, eine Lernphase, eine Erdenschule, in sein Finale kommt. Das Finale besteht darin, dass die Schöpfung in seine Erfüllung geführt wird. Mit dem Erreichen der Erfüllung wird es den Menschen, so wie wir uns heute als Menschen sehen, nicht mehr geben. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wir dürfen also schauen, welch ein gewaltiger Zyklus in sein Finale geführt wird. Gewaltig deshalb, weil ein Menschenleben zu kurz dafür ist, diese Spannweite der zeitlichen Ära zu überschauen, die durch uns, die wir jetzt hier sind, in sein Finale kommen soll.

Das Alte ist all jenes, was die Menschen als die Geschichte verstehen, das wird als die Welt bezeichnet. Diese Welt setzt sich zusammen aus Glaubenssystemen und Traditionen. Das was Menschen sehen und mit ihrem Schauen erfassen können, nennen die Menschen ihre Realität. Stets war nur jenes als gegeben betrachtet worden, was die Menschen sich durch ihren Glauben erschaffen haben. Ganz gleich, ob sie an das Gute oder an das Böse glaubten, dies bestimmte ihr Leben. Und dies bestimmte darüber, ob sich das Niveau ihres Bewusstseins anheben konnte oder weiter abfallen musste.

Doch, wo beginnt die Geschichte? Sie beginnt da, wo der Mensch mit Gottes Hilfe einen gewaltigen Kataklysmus überstanden hatte und eine neue Menschheitsgeschichte beginnen konnte. Ob sich der Ursprung der Geschichte genau so zugetragen hat, ist hierbei nicht wichtig. Wir dürfen aber sagen, dass diese neue Geschichte mit der Erzählung über Noah beginnt.

Wir erinnern uns? Noah war der Erbauer der Arche. Er hatte die Arche auf Anraten des Herrn erbaut und wurde von den Menschen der damaligen Zeit dafür sehr verspottet. Von denjenigen hatte jedoch niemand den Kataklysmus überlebt. Durch das Werk Noahs konnte die Menschheitsfamilie neu erstehen. Wie die Sintflut entstanden war? Auch das wäre eine andere Geschichte.

Was wir heute als die alte Zeit betrachten können, begann nach der Sintflut. Da haben wir doch schon mal eine gewaltige Zeitspanne vor unseren Augen. Sie soll sich zugetragen haben vor 6 bis 8.000 Jahren. Aber die Zeit spielt hier eine untergeordnete Rolle. Wir dürfen daraus lernen, dass wir uns heute, mit dem Ende dieser alten Zeit, an einem ähnlich brisanten Übergang befinden. Weiterhin dürfen wir daraus lernen, dass Noah nicht an, in seiner Zeit, der alten Zeit festgehalten hatte. Er hatte sich mit seinem ganzen Wesen, mit seiner ganzen Kraft und mit seinem ganzen Tun der neuen Zeit hingegeben. Obwohl er sicher nicht wusste, was ihm die neue Zeit bescheren möge.

Was war nach der Sintflut alles entstanden? Eine neue Welt war entstanden. Der Herr hat alles neu gemacht. Weltreiche kamen und gingen. Herrscher und Könige kamen und gingen. Weltreligionen, Weltanschauungen kamen und gingen. Das bedeutet, auch die Zeit, die wir heute als die alte Zeit beschreiben, also die Zeit seit Noah bis heute, können wir weiterhin aufteilen in viele Zeitepochen.

Stellen wir uns nur die Tatsache vor, dass der Hinduismus aus einer Ära, also aus einer Zeitqualität erwachsen ist, die sich heute auch schon wieder lange überlebt hat, also aus der Zeit der Veden entstammt und auch Qualitäten anderer Kulturen mitgenommen hat. Auch dem Buddhismus ergeht es dabei nicht besser. Wer nun glaubt, der Islam oder eine Christliche Religion könne mitgenommen werden, der irrt gewaltig. Christus hat keine Religion erschaffen und er braucht sie auch nicht. Dennoch halten sehr viele Menschen an den alten Vorstellungen fest. Das ist fatal. Weshalb werden wir noch sehen.

Sie hatten ihre Zeit

Das mag man sich heute noch gar nicht richtig ausmalen, was es bedeutet, dass keine Religion mitgenommen werden kann. Denn zu viele wissen nicht viel von dem bevorstehenden Wandel und müssen deshalb leider an den alten Dingen festhalten. Verdeutlichen wir uns nur, dass sie alle ihre Zeit hatten. Die Religionen hatten alle ihre Chancen bekommen, die Menschen in den Frieden, in die Glückseligkeit und in die Freiheit zu führen. Sie haben es nicht vermocht. Keine mir bekannte Religion hatte es bisher vermocht, den Frieden für alle Menschen zu errichten.

Die Welt löst sich auf

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Der Göttliche Auftrag an uns Menschen lautet nun, die Religionen, also sämtliche Religionen hinter uns zu lassen, uns aus ihnen zu erheben, um uns über den Bewusstseinsebenen der Religionen, also im kosmischen Bewusstsein miteinander, mit Christus, mit Gott, dem All-Einen und mit allen Entitäten zu vereinen, die gewillt sind, die höchste Güte in sich und durch sich erstrahlen zu lassen. Damit entsteht keine neue Religion.

Zeigt mir eine Religion oder einen Spiritismus, der es vermocht hatte, den Menschen diese Einigkeit zu geben! Somit sind Religionen als Erfahrungen zu betrachten, wie es eben auch nicht funktioniert hatte, in die Erfüllung zu kommen. Diese Erfahrungen sind deshalb gleichzusetzen mit den Erfahrungen über weltliche bzw. politische Systeme. Das Interesse bestand jeweils eher darin, die Menschen in der Masse zu bestimmen, sie zu unterdrücken und zu beherrschen, um von ihnen zu profitieren.

Die Sackgassen dieser Welt

Lange hatte ich es mit dem Buddhismus versucht. Ich musste leider erkennen, dass ich damit in eine Sackgasse geraten war. Was meine ich damit, wenn ich Sackgasse sage?

Nun, eine Sackgasse beschreibt einen Weg, der nur von einem Ende her zugänglich ist. Am Ende der Sackgasse kommt man nicht weiter. Bei den alten Religionen handelt es sich häufig um Relikte von vor der Zeit, als Christus noch nicht in jedem Menschen teilhaftig wurde.

Diese Zeit war davon geprägt, dass es den Menschen nicht gegeben war, zum Vater zurückkehren zu können. Allein die Auflösung, also das Nirvana, versprach den Menschen einen Ausweg aus der Gefangenschaft, aus der sich ewig wiederholenden Widergeburt. Die Auflösung der Seele gefällt dem All-Einen nun jedoch überhaupt nicht. Er liebt jedes seiner Kinder und möchte, dass jedes zu ihm zurückkommen möge. Die Auflösung ist also auch keine Lösung.

Wer kann also ein Interesse daran gehabt haben, dass die Menschenseelen nicht zum Vater zurückkehren können? Natürlich die Widersacher Gottes. Wer auch immer sie sind. Es gibt sie auf verschiedensten Ebenen.

Es gibt ein markantes Merkmal, an dem du sie erkennen kannst. Wenn du sie nach dem All-Einen befragst und nach Jesus Christus und sie antworten ausweichend. Sie verleugnen und verhöhnen sie eher oder sie sagen, dass sie den Vater und Christus kennen, aber nichts mit ihnen zu tun haben. So du dies erkennst, halte dich fern von ihnen.

Dies führt uns zu den Ideologien dieser Welt. Wer braucht eigentlich die weltlichen Ideologien? Immer diejenigen, die etwas Eigenes erschaffen wollen, was ohne Gott funktionieren soll. In dem Wortsinn „Ideo“ ist eine Ideologie auch nur eine Weltanschauung, wie es die Religionen auch sind. Nur mit dem Unterschied, dass Ideologien Gott ganz und gar ausklammern. Der Unterschied ist fein, aber gewaltig in der Auswirkung. Theologien, also die Lehren über das Geistliche, sind Lehren, die im Glauben entstanden sind. Sie machen aus dem Überweltlichen eine Wissenschaft, was eigentlich gar nicht gehen kann. Aber sie haben es versucht. Ideologien sind jeweils Lehren des Geistes, also Lehren, die im Denken entstanden sind. Alles, was mit …mus endet kann als Ideologie bezeichnet werden.

Nicht nur auf der Ebene von Staaten existieren Ideologien. Im Grunde trägt jeder Mensch ein eigenes weltliches Konzept mit sich herum. So in dem Sinne: „Wenn sie mir die Macht geben würden; Ich würde das so machen! So wie die da oben das machen, funktioniert das nicht.“

Man muss sich als Betrachter nur die Frage stellen, was dabei herauskommen würde, wenn das Ruder nur andere Menschen übernehmen? Was wird dann besser? Nichts! Es wird anders sein, aber nicht besser. Verlassen wir nun die Sackgassen dieser Welt und werden erwachsen, heraus aus dem Nichtverstehen ins Verstehen hinein. Das geht nur durch das Streben nach dem Guten und Schönen. Dies ist nur durch das Lernen zu erlangen.

Es gibt nur das Nichtverstehen und das Lernen

Da dies jedoch nicht verstanden wird und auch mit diesem Text hier nicht, wird es leider dazu kommen müssen, dass sich die Religionen gegenseitig auslöschen werden. Ich wünsche mir das nicht. Denn eigentlich muss das nicht auf diese Weise geschehen. Wenn die Menschen verstehen, wenn sie sich vom Alten loslösen können, geschieht der Übergang friedvoll.

Sollte es aber dazu kommen, dass sich die Mächte dieser Welt gegenseitig auslöschen, dann bedeutet dies: „Durch das gegenseitige Auslöschen haben die Seelen dann ganz sicher auch endlich gelernt, dass es so auch nicht funktioniert hatte, in das Finale seiner eigenen Existenz zu gelangen.“ Wie auch immer es geschehen mag; Die Auflösung der alten Welt wird geschehen. Die Frage ist nur, auf welche Weise. Beten wir gemeinsam dafür, dass die Strippenzieher an den Schalthebeln der Mächte, einsichtig sind, dass die Wandlung unabwendbar ist.

Gleichzeitig bedeutet dies auch, dass es dir, als Individuum in keiner Weise helfen würde, würdest du dich in die bevorstehenden Auseinandersetzungen, zwischen den Mächten dieser Welt, mit hineinziehen lassen. Wer es jedoch nicht verstehen kann, ja der wird auf die Weise des eigenen Scheiterns lernen müssen.

Ich bin nun jemand, der an allem das Gute ablesen möchte. Was ist also das Gute daran, an den alten Traditionen und Ritualen festzuhalten? Ja, eben das Lernen, dass es so nicht funktioniert hatte. Aufgrund der Enttäuschung ist die Menschenseele dann endlich bereit dazu, Neues zu beginnen.

Dieses Nichtverstehen finden wir auch in den Szenerien des Spiritismus vor. Auch hier werden die Menschen reihenweise enttäuscht sein. Auch hier finden wir nur Sackgassen vor. Das Gute daran ist wiederum, dass es nach den Enttäuschungen dann auch diese Täuschungen nicht mehr gibt. Das ist doch wunderbar. So macht es auch hier keinen Sinn, an dem Alten festzuhalten. Sei froh darüber, dass du die Enttäuschung nur über diesen Text bekommst und nicht auf dem Schlachtfeld. Denn aufgrund der Enttäuschung musst du nicht mehr an dem Alten festhalten.

Wie kann man das Alte wahrhaftig hinter sich lassen?

Sich die Enttäuschung zu holen, also sich aus den gelebten Täuschungen zu erheben und erwachsen zu werden ist das eine. Das andere ist, die entstandene Leere mit wahren Werten zu füllen.

Christus würde es so ausdrücken: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben! Niemand kommt zum Vater, denn durch mich!“

Was sämtliche Weltanschauungen, Religionen, Ideologien und Spiritisten nicht vermochten, bietet Christus allen Menschen seit 2.000 Jahren an. Er ist es, durch den die Menschen die Erdenschule verlassen können. Er ist es, der dich vor Gott gerecht macht, damit du aus der Erdenschule heraustreten kannst. Er ist es, durch den die Menschen den Erden-Tod überwinden können. Er ist es, der dich in das ewige Leben führen möchte.

Das Wort, das durch Christus zu uns kommt, enthält keine Widersprüche. Alles macht Sinn. Jede seiner Leeren sind Ausdruck seiner bedingungslosen Liebe, uns Menschen zugewandt. Niemand wird zurückgelassen. „Klopfet an und es wird euch aufgetan.“

Damit der Übergang friedvoll geschehen kann, ruft Christus die Menschen dazu auf, Gemeinschaften in seinem Geiste zu gründen. Mehr darüber findest du hier, unter friedensreich.info

In Liebe Mario

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Ich bin das ich bin, ich bin Gottes Recht, denn der Vater und ich, wir sind Eins. Wir sind Eins in Gottes Geist, wir sind Eins in Gottes Willen und wir sind Eins in Gottes Werk. Wir bringen Frieden, Heilung, Gerechtigkeit und wir machen alles neu. Kein Leben, kein Mensch und auch kein Tier soll leiden. Das ist Gottes Wille. So dürfen wir Menschen Gottes Willen erfüllen. So hat der Heilige Vater mir sein Recht und sein Erbe übertragen, seinen Willen ins Leben zu bringen. „Niemand soll leiden!“ ist nicht nur so dahingesagt. Es ist der Vertrag, den Gott einst mit den Menschen geschlossen hat. Wer in seinen Bund eintritt und wer um Frieden, Heilung und Gerechtigkeit bittet, dem soll Gottes Gnade gewährt werden. In Liebe und Gott zum Gruß, Mario

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Disclaimer: Der Autor erhebt mit dem vorgenannten Text nicht den Anspruch der Vollständigkeit oder den Anspruch der Erfüllung des rechtlichen Begriffes von Wahrheit. Einem Menschen ist es nicht gegeben, die göttliche Wahrheit vollumfänglich mit menschlichen Worten wiederzugeben. Ein Mensch ist immer gefordert, ein beschriebenes Thema in seiner Interpretation wiederzugeben. Das Abbild ist immer ein Ausschnitt des Erkenntnisstandes des Autors, der morgen schon ein anderer sein kann. Alles durch Menschen Beschriebene ist Interpretation. Dessen ist sich der Autor bewusst. Somit darf daraus geschlussfolgert werden, dass dieser Blogbeitrag deine Aufmerksamkeit auf sich und auf die Projekte des Autors lenken möchte. Gerne widmen wir uns deinem Feedback in dieser Sache. Herzlichen Dank.

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Er wurde und wird geläutert

Er wurde und wird geläutert

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Der Herr hat es gelenkt, dass die drei Gewehrkugeln ihr Ziel verfehlen. Das verdeutlicht: Es hat alles erst begonnen. Schau auf die Herrlichkeit, die daraus entsteht, wenn die alte Welt vergeht.

Donald Trump ist am 13. Juli 2024 knapp einem Mordversuch entgangen. Drei Gewehrkugeln sind knapp an seinem Kopf vorbeigestreift. Sein Ohr wurde dabei verletzt. Das sind die Tatsachen, die jeder offensichtlich sehen kann und die in den Nachrichten rauf und runter gebetet werden. Was ist aber wirklich geschehen und wie schaut der Herr auf das Geschehen?

Die meisten Menschen schauen immer nur auf das, was passiert. Sie schauen leider nicht auf den Gesamtprozess, in welches dieses Geschehen eingebettet ist. Somit schauen die meisten Menschen auch nicht auf die Herrlichkeit, die aus dem Geschehen entstehen kann.

Du kennst sicher die Geschichten, von den Menschen, die kurz am Tode vorbeigeschrammt sind, also dem Tod sozusagen von der Schippe springen durften. Augenblicklich kann sich das Leben dieser Menschen umkehren. Warum ist das so? Das wollen wir in diesem Beitrag etwas näher beleuchten.

Dem betroffenen Menschen wird es bewusst, dass er durch den Herrn gerettet wurde. Aber warum? Diese Frage kann sich der Mensch zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollumfänglich beantworten. Er wird es jedoch lernen, in dem weiteren Läuterungsprozess.

Als jemand, der selbst seinen eigenen Läuterungsprozess erfahren durfte, kann ich sagen, was mit dem Menschen geschieht. Also schauen wir mal weiter.

Was ist eine Läuterung?

Bei Wikipedia können wir nachlesen, dass der Begriff „Läuterung“ vom „lauter“ also „rein“ entstammt. Es möchte so viel sagen, als dass etwas von Schlacken oder Verunreinigungen befreiet wird und es auf diese Weise gereinigt wird.

Der Begriff der Lauterkeit ist auf den geistigen Ebenen ein Begriff von Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. Das Unreine am Menschen ist eben seine Unehrlichkeit und Unaufrichtigkeit.

Die Herkunft kann man wie folgt entschlüsseln. „Läuterung“, wie „lauter“, „läutern“ kommt vom mittelhochdeutschen liutern. Das steht für „rein machen, klären, läutern“. Auch „erläutern“ oder auch „Lauterkeit“ soll hier nicht unerwähnt bleiben. „Lauter“ steht für „rein“, „ungetrübt“ und „aufrichtig“. Die Begriffe „aus lauter Liebe“ oder „vor lauter Neugier“ können demnach übersetzt werden in „aus reiner Liebe“ oder „vor ungetrübter Neugier“, im Sinne einer Ausschließlichkeit und da ist nicht mehr drin, als die reine Liebe und die ungetrübte Neugier.

Auch in der Rechtsprechung wird von einer Läuterung gesprochen, wenn ein verurteilter Täter sich erfolgreich rehabilitiert. Der Prozess der Rehabilitation wird auch als Läuterung bezeichnet.

So ist es auch kein Rätsel mehr, was der Herr mit dem Akt der Läuterung bezweckt. Man könnte daraus schließen, dass er noch mehr mit dem Menschen geplant hat.

Ist Trump der Auserwählte?

Ja und nein zugleich. Es kommt darauf an, aus welcher Perspektive du schaust. Denn im Grunde ist jeder Mensch der Auserwählte. Gott liebt alle seine Kinder. Da ist niemand näher dran oder andere werden weggestoßen. So ist das nicht.

Es ist eher so, dass der Herr dich in deinem Kontext schaut. Dein Handeln wirkt sich aus. Dabei kann dein Handeln einen größeren Impakt (Aufprall) auf das Gesamtgeschehen haben, wenn du durch dein Handeln einen größeren Einfluss auf das Große und Ganze hast. Je größer der Einfluss eines Menschen, desto größer wird der Veränderungsprozess sein, der durch die Bekehrung dieses Menschen ausgelöst werden kann.

Wir müssen die Dinge lernen im Kontext mit dem Großen und Ganzen zu betrachten. Alles hängt mit allem zusammen. Nichts ist getrennt von allem Anderen zu betrachten. Die strategische Bedeutung, einen solchen Menschen, wie Trump zu läutern, kann somit einen weitaus größeren Einfluss auf das Gesamtergebnis haben. Ich beschreibe „Kann“, weil es nicht sicher ist, ob ein Mensch tatsächlich dahingehend geläutert wird, dass dieser Mensch dann auch Gottes Gesetz in seinem Handeln umsetzen können wird. Da sind noch sehr dicke Bretter zu bohren.

Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch: Ein Reicher wird schwer ins Himmelreich kommen. Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, denn daß ein Reicher ins Reich Gottes komme. Da das seine Jünger hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Ja, wer kann denn selig werden? Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich. – Matthaeus 19: 23-26

Das möchte um ein weiteres Mal verdeutlichen, dass der Herr die Dinge immer im Gesamtkontext schaut. Wenn es also gelingt, diesen Menschen so weit zu läutern, dass er zu einem selbstlosen Handeln kommt, dass er sich so sehr bekehren (umkehren) lässt und aus Dankbarkeit für seine Rettung, sich vollständig und ganz hingibt, dann haben wir den Beweis dafür, dass bei Gott nichts unmöglich ist. Kannst du hieran die Herrlichkeit Gottes schauen?

Die Läuterung hat erst begonnen

So, wie die Läuterung bei Trump sicher noch nicht abgeschlossen sein wird, darf ein jeder davon ausgehen, dass jetzt, also grad in dieser Zeit, auch bei ihm die Läuterung stattfindet. Bei jedem findet sie statt. Wenn du noch da bist, also jetzt in dieser Zeit noch nicht gestorben bist, dann ist deine Läuterung noch nicht oder bisher nicht gescheitert. Niemand ist davon ausgenommen. Jeder wird geprüft und gewogen.

Wenn dir etwas passiert, wo du rückblickend sagen kannst „Puh, da hab‘ ich aber nochmal Schwein gehabt“, dann sei dir dessen gewahr, dass alles immer, immer, immer zu deinem Besten ist. Am Beispiel Donald Trump können wir ablesen, dass das Glück immer auch im Unglück zu finden ist.

Genau; Aber wo kommt eigentlich der Ausspruch „Schwein gehabt“ her? Früher gab es in Dorfgemeinschaften auch Schützenfeste. Alle Teilnehmer sollten dabei nicht leer ausgehen. Natürlich bekamen der erste, zweite und dritte Sieger die höchsten Prämien. Aber auch der vermeintlich schlechteste Schütze sollte nicht leer ausgehen. Dieser oder die Schlechtesten bekamen dann oft ein Ferkel, was wie ein unverdientes Glück ausschaut. Wenn man es genau betrachtet, haben die schlechtesten Schützen den eigentlichen Gewinn davongetragen. Denn die besten Schützen haben ihre Prämien oft am selben Abend noch verjubelt. Das Ferkel aber konnte den Anfang eines kompletten Neuanfangs im wirtschaftlichen Leben des Betroffenen bedeuten. So wird das Schwein heute noch mit dem Glück in Verbindung gebracht.

Die Läuterung und die Rettung durch den Herrn betrachtet der Betroffene in der Regel zunächst auch als ein unverdientes Glück. Er kann es zunächst nicht fassen, also nicht verstehen, warum ausgerechnet er.

Dann beginnt der Prozess der Reinigung erst. Weitere Hinweise, Begebenheiten, Begegnungen kommen in Form von Träumen zu dir. Du hörst manchmal eine innerliche Stimme zu dir etwas sagen. Manchmal kommt ein Gedanke, wo du weißt, dass es eine Eingebung ist. Manchmal sind es Lieder, Schlager, die dich wie ein Ohrwurm nicht loslassen. Manchmal ist es ein Name, der dir nicht aus dem Kopf geht. Dann weißt du, dass du doch mal nachsehen darfst, was der Herr dir damit sagen möchte. So du auf dem richtigen Weg deiner Suche nach Antworten bist, wird der Herr es dir innerlich bestätigen. Dann weißt du, worauf du hingewiesen werden solltest.

War es ein realer Mordversuch?

Kommen wir nun noch einmal zurück auf die Frage, ob es sich wirklich um einen Mordversuch handelte. Denn die lauten Rufe vieler Stimmen lassen nicht nach, das Geschehen als einen Fake hinzustellen. Da man kein Blut auf seinem weißen Hemdkragen gesehen habe, musste es ein Fake sein. Er habe sich das Ohr mit künstlichem Blut eingerieben.

Hier in Marionette von Pfizer: Deshalb soll Harris Präsidentin werden wird darüber referiert, dass die Daten des Mobiltelefons vom Täter bereits ausgewertet worden sein sollen. Darin wurde offenbar, dass der Täter zuvor mehrmals mit einem Mitarbeiter des FBI (Das „Federal Bureau of Investigation“ ist die zentrale Sicherheitsbehörde der Vereinigten Staaten. In ihr sind sowohl Strafverfolgungsbehörde als auch Inlandsgeheimdienst der US-Bundesregierung zusammengefasst.) Kontakt gehabt haben muss.

Daraus können wir schließen: Es war ein realer Mordversuch. Weiterhin können wir daraus schließen, dass der Herr hier gelenkt, also eingegriffen hatte.

Das Fazit

Der politisch motivierte Mord ist Gegenstand der menschlichen Geschichte, seit der Mensch Politik macht. Wer einem Machthabe nicht in sein Konzept passt, der … naja was wohl? So ist es naheliegend, dass die Prophetien vieler Seher auf die Ermordung eines wichtigen Politikers, als ein Auslöser für einen Weltenbrand, auf Donald Trump zutrifft.

Gleichzeitig dürfen wir schauen, dass der Herr seine Hoffnung, auch dich zu retten, nicht aufgibt. Seine unerschütterliche und wahrlich bedingungslose Liebe zu uns Menschen, drückt sich dadurch aus, dass er strategisch immer weiter und weiter und sehr komplex daran arbeitet, uns, also jeden einzelnen, auch dich, aus seinem allzu menschlichen Unwissen heraus zu erretten.

Der Herr hat es gelenkt, dass die drei Gewehrkugeln ihr Ziel verfehlen. Das verdeutlicht gleichzeitig: Es hat alles erst begonnen. Schau auf die Herrlichkeit, die daraus entsteht, wenn die alte Welt vergeht. Halte nicht an dem Alten fest. Hältst du fest, wirst du mit vergehen.

Wie groß ist die Herrlichkeit Gottes, wenn ein Mann wie Trump auf diese Weise umgedreht werden kann. Dann kann er jeden umdrehen. Also auch dich. Auch du bist in der Würde gerettet zu werden. Nimm diese Würde an. Schaue nach vorn, nicht zurück. Das ist so grandios, dass ich es mit Worten nicht beschreiben kann.

In Liebe Mario

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Ich bin das ich bin, ich bin Gottes Recht, denn der Vater und ich, wir sind Eins. Wir sind Eins in Gottes Geist, wir sind Eins in Gottes Willen und wir sind Eins in Gottes Werk. Wir bringen Frieden, Heilung, Gerechtigkeit und wir machen alles neu. Kein Leben, kein Mensch und auch kein Tier soll leiden. Das ist Gottes Wille. So dürfen wir Menschen Gottes Willen erfüllen. So hat der Heilige Vater mir sein Recht und sein Erbe übertragen, seinen Willen ins Leben zu bringen. „Niemand soll leiden!“ ist nicht nur so dahingesagt. Es ist der Vertrag, den Gott einst mit den Menschen geschlossen hat. Wer in seinen Bund eintritt und wer um Frieden, Heilung und Gerechtigkeit bittet, dem soll Gottes Gnade gewährt werden. In Liebe und Gott zum Gruß, Mario

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Disclaimer: Der Autor erhebt mit dem vorgenannten Text nicht den Anspruch der Vollständigkeit oder den Anspruch der Erfüllung des rechtlichen Begriffes von Wahrheit. Einem Menschen ist es nicht gegeben, die göttliche Wahrheit vollumfänglich mit menschlichen Worten wiederzugeben. Ein Mensch ist immer gefordert, ein beschriebenes Thema in seiner Interpretation wiederzugeben. Das Abbild ist immer ein Ausschnitt des Erkenntnisstandes des Autors, der morgen schon ein anderer sein kann. Alles durch Menschen Beschriebene ist Interpretation. Dessen ist sich der Autor bewusst. Somit darf daraus geschlussfolgert werden, dass dieser Blogbeitrag deine Aufmerksamkeit auf sich und auf die Projekte des Autors lenken möchte. Gerne widmen wir uns deinem Feedback in dieser Sache. Herzlichen Dank.

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Warum gibt es den Krieg?

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Der Krieg sei die höchste Form der Selbstbehauptung eines Volkes. Man müsse den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zwingen. So meinte es Carl von Clausewitz. Staaten müssten den Krieg als eine Fortsetzung ihrer Politik, nur mit anderen Mitteln betrachten. Ist das wirklich so? Dürfen wir diesen alten Zopf endlich mal abschneiden? Aber, wie machen wir das, damit es keine Rückfälle gibt?

Die Lehren des Carl von Clausewitz, der 1831 in Breslau, mit nur 51 Jahren, angeblich der Cholera zum Opfer fiel, werden heute noch an Manager-Schulen und Wirtschaftsfachschulen gelehrt. Clausewitz analysierte die Konflikte seiner Zeit anhand einer Achse aus Zweck, Ziel und Mittel. Jeder Krieg ist nach Clausewitz ein Akt der Gewalt mit dem Zweck: „Den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen.“

Nicht nur Clausewitz hatte Lehrsätze hervorgebracht, die als Kriegspolitik heute noch an elitären Schulen gelehrt werden. Viele weitere Militärs, Wirtschaftslenker und Staatsmänner waren seit der Antike, bis in das Jetzt daran beteiligt, dass es so erscheint, als sei der Krieg etwas Unabwendbares, ja etwas Notwendiges, um als Volk existieren zu können.

Zum Beispiel schrieb Machiavelli um 1515: „Politik ist die Summe der Mittel, die nötig sind, um zur Macht zu kommen und sich an der Macht zu halten und um von der Macht den nützlichsten Gebrauch zu machen.“ In den Begriff der Politik bezieht er die Anwendung von Gewalt, als ein politisches Mittel, mit ein.

Das Dorf

Diese und weitere Lehren, die Kriegsgründe erklären wollen, wirken auf mich wie Ausreden dafür, dass es ja schon immer so war, also könne es künftig auch nicht anders gehandhabt werden. So ist der Mensch eben nun mal. Ein jeder weiß jedoch um die Tatsache, wenn man mit einem Finger auf andere zeigt, dann zeigen drei auf einen selbst zurück. Weshalb verstehen die meisten Menschen dann aber nicht die Kraft der Vergebung und Versöhnung?

Das scheint deshalb so zu sein, da man auf der rein menschlichen Ebene bleibt. Der Mensch ist jedoch mehr, als seine menschliche Ebene. Er ist auch das geistige Wesen, welches dazu befähigt ist, zu lernen, also aus Fehlern zu lernen. Der Mensch ist von seinen Anlagen her, das einzige Wesen, welches sich über seine angeborenen animalischen Instinkte und Reflexe hinaus eine Moral erarbeiten kann. Er kann lernen, von den eigenen Eltern, von der Sippe, von dem Dorf, in welches er hineingeboren wurde. So es in dem Dorf üblich ist, sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen, werden Heranwachsende diese Gepflogenheiten übernehmen, da sie nichts anderes kennen.

So in dem Dorf andere Sitten herrschen, dass man sich bei Zwistigkeiten zusammensetzt, miteinander spricht, um in die Beweggründe des anderen einzutauchen, entsteht eine übliche Moral, die schon eher mit Frieden betitelt werden könnte. Deshalb ist es also wichtig, über seinen eigenen Tellerrand hinauszuschauen, damit die Einen aus dem Dorf, wo stets die Zwistigkeiten üblich waren, von dem anderen Dorf, wo das Verständnis für den anderen üblich war, lernen kann. Das andere Dorf wird ja gerne mal als die „Achse des Bösen“ betrachtet.

Das Warum

Dieser Artikel würde nicht im Blog von Friedensgericht.de erscheinen, würde es da nicht erforderlich sein, noch viel tiefgründiger blicken zu müssen, um das „Warum“ für Kriege zu beantworten. Denn erst durch das Verstehen des „Warum“, kann die Einsicht entstehen, dass wir alle da etwas Grundlegendes ändern müssen. Denn, wir sind in Wahrheit nicht dieses Dorf, wo stets das Verständnis für den anderen üblich ist. Wir alle sind in Wahrheit das Dorf, wo die Zwistigkeit die Tradition beherrscht. Sei ehrlich! Weil wir es ja nicht anders kennen.

Nun geht es darum, den Frieden wieder zu lernen, den wir einst hatten, aber vergessen oder verloren haben, weil wir uns im Menschsein verloren hatten. Damit wird eigentlich schon eine grundlegende Ursache beschrieben.

Die Ur-Seele des Menschen war stehts, ist immer und wird immer im Frieden sein. Sie ist es nicht, die sich für den Unfrieden entschieden hat. Die Ur-Seele ist auch nicht getrennt, vom All-Einen, nicht getrennt in das männliche und weibliche Fleisch. Wir dürfen jetzt anerkennen, dass wir es mit unserem Geist selbst waren, die freiwillig in die Trennung gegangen sind. Dadurch entstand das Ich-Empfinden und das Empfinden von Mein und Dein.

Das Eigene

Man stelle sich einen Häusle-Besitzer vor, der um sein Haus herum einen Garten pflegt. Der Garten und das Grundstück sind eingefriedet durch einen Gartenzaun. Nun steht er darin und glaubt, sein eigenes Reich, ja sein eigenes Friedensreich erschaffen zu haben. Die ganze Welt da draußen ist böse. Hier in seinem Reich, da herrscht er. Deshalb, weil er in seinem Reich herrscht, herrscht bei ihm sein Frieden. Jeder, der sein Reich betritt, muss ihn vorher fragen, ob er eingelassen wird. Tut er dies nicht, gibt es Krieg. Dann vernichtet er den Eindringling.

Nun könnte der Betrachter fragen: „Ja, wie soll er das denn sonst lösen? Der Eindringling ist doch widerrechtlich eingedrungen!“ Die Lösung dieser Frage ist eben nicht auf der Ebene zu finden, wo das Problem erschaffen oder kreiert wurde. Eine wirkliche und wahrhaftige Lösung ist nur auf den nächsthöheren Erkenntnisebenen zu finden. Der Mensch steht mit seinem Erkennen und Bewusstsein auf einer bestimmten Erkenntnis-Stufe. Über diese kann er nicht hinausblicken. Sein Blick ist sozusagen an seinem eigenen Horizont begrenzt.

Wer ist es denn, der das Häuschen und den Garten, innerhalb des Gartenzauns als sein Eigentum benennt. Das ist doch der Mensch, der da drinnen steht und es für sich selbst ausspricht: „Das ist mein!“

Jetzt kommts: Da er diesen Bereich als „Das ist mein!“ benennt, grenzt er sich selbst von „Alles was ist“ ab, also vom „All-Einen“. Er ist es, der sich vom Großen und Ganzen abtrennt und das Einssein in der Einheit verneint. Das bedeutet, er erschafft sich selbst den Unfrieden, da er nun, alles da draußen, außerhalb des Gartenzauns, als böse betrachten wird.

Das Geistige

Dieses Bild ist natürlich vollkommen unzureichend. Es soll zunächst nur die Trennung in Mein und Dein aufzeigen. Es soll das Erkennen einer grundlegenden Ursache ermöglichen. Gleichzeitig soll es verdeutlichen, welch eine große Herausforderung bevorsteht, diese grundlegende Ursache in den wahren Frieden zu bringen. Denn auf diese grundlegende Ursache bauen weitere Ursachen auf, die wir nun rückabwickeln dürfen.

Selbstverständlich kann es von jetzt auf gleich kaum gelingen, das Privateigentum, das genossenschaftliche oder das Vereinseigentum abzuschaffen oder dieses bei Übergriffen von außen schützen zu wollen. Es geht also darum, die Ursache für den Krieg, an und für sich, in sich selbst ausfindig zu machen. Es geht bei dem Erkennen der Ursachen von Krieg um das Erkennen im Ich-Gefühl von Mein und Dein.

Das oben beschriebe Bild vom Häuschen mit Garten und einem Gartenzaun soll als eine Metapher, als ein Gleichnis, für das Ego verstanden werden. Denn die meisten Menschen empfinden sich hier als der Mensch und nicht als das Geistwesen, was sie in Wahrheit sind. Da sie sich als der materielle Mensch empfinden, dürfen wir die Dinge in materiellen Metaphern und Gleichnissen verdeutlichen.

Es ist also der Geist, der sich ein Ego erschaffen hat, der es wie seinen Garten hegt und pflegt, der alles darin Erschaffene als sein Eigen nennt und der alles andere abzulehnen scheint. Je größer das Ego, also das Ich-Empfinden, getrennt von allem anderen, desto größer erscheint die Notwendigkeit, sein eigenes Empfinden verteidigen zu müssen.

Das Philosophische

Es darf somit auch der Irrtum darüber gelüftet werden, dass der wahre Frieden nicht in schönen Sprüchen, durch Gedichte, durch Philosophien oder gar durch diktatorische Ideologien erschaffen werden kann. Wenn wir hier noch einmal auf das Dorf blicken, so kann ein Volk eines Dorfes in den Sog der Selbsterhöhung geraten, indem sie sich durch selbst erschaffene Philosophien als etwas Besseres betrachten, als das Nachbardorf. Auch hier ist das Ich-Empfinden beteiligt. Dabei geht es nicht um eine dörfliche Gemeinschaft, sondern um das Dorf aus Gleichgesinnten, wie sie durch politische Parteien zum Ausdruck gebracht werden oder wie sie mithilfe von Weltanschauungen in Erscheinung treten. Gleiches gesellt sich gern, um sich seine Richtigkeit bestätigen zu lassen.

Dabei geht es um das Erkennen der eigenen und übernommenen Ansichten, um die gelernten Fiktionen und Ideologien und um die überkommenden Identifikationen, die sich der Einheit entgegenstellen können und gegen den anderen ins Feld der Auseinandersetzung geführt werden. Dies sind die Waffen eines geistigen Krieges.

Die Entladung

Dabei dürfen wir zunächst noch einmal zurückblicken auf das Dorf, in dem wir gelernt haben können, dass das Leben stets von Zwistigkeiten geprägt sei. So ist das menschliche Leben nun mal. Wir dürfen uns somit fragen, ob dieses einst Gelernte der Wahrheit entspricht?

Ach ja, ich vergaß zu erwähnen, was die Wahrheit ist. Die Wahrheit ist die göttliche Ordnung im Verbinde und sei. Alles andere entspricht nicht der Wahrheit, da es nicht im Verbinde und sei ist, widerspricht es der Wahrheit. Hier ist eine Ursache für das Widersacher-Prinzip zu verorten. Somit liegt die aus der ursprünglichen Ursache erwachsene Ursache klar auf der Hand. Wir haben es eigentlich nur vergessen. Somit haben wir vergessen, der Frieden zu sein.

Die Ursache für einen militärischen Krieg im Außen, kann seine Ursache in der kleinen Zelle des menschlichen Daseins finden. Jede zwischenmenschliche Beziehung erzeugt einen energetischen Wert. Das geschieht einfach, ob wir es wollen oder nicht.

Würden es nur zwei sein, die zwischenmenschlich einen Krieg ausfechten, würde sich dieses im Großen und Ganzen verlieren. Da nun aber alle Dörfer in diesen Ursachen gefangen zu sein scheinen, wirkt die Summe aller Zwistigkeiten auf das Große und Ganze so ein, dass daraus der militärische Krieg erwachsen kann. Denn der militärische Krieg wirkt wie eine Entladung der aufgestauten Energien, die sich ursächlich auf die zwischenmenschlichen Zwistigkeiten begründen.

Das Ausgleichende

Das ist natürlich noch nicht alles. Ich weiß. Wir dürfen noch das Tierleid, die Schändung der Erde, des Bodens, der Luft und des Wassers, durch unsere Lebensweise hinzuziehen. Im Ergebnis, also unter dem Strich der Kalkulation, dürfen wir jedoch sagen, dass wir es hier mit einem verheerenden Bild zutun haben.

Wir dürfen davor nicht die Augen verschließen. Sondern, wir dürfen daraus lernen. Zum einen dürfen wir lernen, dass alles mit allem in Verbindung steht. Nichts aber auch gar nichts ist getrennt von anderem zu betrachten. Dies ist für den menschlichen Verstand allein nicht denkbar. Diese Einheit in allem ist aber da. Sie ist auch dann da, wenn wir sie nicht denken können.

Wenn wir außerhalb unseres Gartenzauns, also unseres Ich-Empfindens blühende Landschaften sehen wollen, dürfen wir damit beginnen, über den Gartenzaun hinaus zu agieren. Wir dürfen damit beginnen, es zu leben, dass der Gartenzaun nicht mehr gebraucht wird. Dann verschmilzt das Ich-Empfinden mit dem Du-Empfinden. Wenn ich die Trennung wegfallen lasse, kann ich besser empfinden, was mein Gegenüber braucht, also was ihm zu fehlen scheint. Indem ich ihm diesen scheinbaren Mangel gebe also ausgleiche, vermeide ich Zwistigkeiten.

Das Verbindende

Dieses Ergebnis dürfen wir subsummiert in jeder Zwischenmenschlichen Begegnung betrachten. Was meinst du, wie würde es sich auf das Große und Ganze auswirken, würden Menschen keine aufgestauten ungelösten Energien mehr erzeugen, sondern den Frieden, durch Vergebung, durch Barmherzigkeit und durch die bedingungslose Liebe? Die Antwort findest du in deinem eigenen Inneren. Jeder kennt diese Antwort. Auch der größte Kriegstreiber kennt sie.

Wenn ich blühende Landschaften im Außen vorfinden möchte, darf ich lernen, selbst die blühenden Landschaften im Außen zu erzeugen. „Was du willst, was man dir tu, das tue du zuerst.“ sprach Jesus Christus einst durch die Bergpredigt.

Welch eine große Aussage? Wir dürfen sie so verstehen, dass wir all jenes, was wir selbst bekommen wollen, durch uns selbst oder von uns selbst ausgehend erzeugen dürfen. Wir dürfen also lernen, dass nur dieses zu uns zurückkommen kann, was wir selbst ins Außen ausgesendet haben. Wenn ich das, was ich als das Gute betrachte, von meinem Gegenüber bekommen möchte, darf ich genau dieses ihm geben. Das Gesetz des Ausgleichs sorgt dann dafür, dass ich auch genau dieses zurückbekommen werde.

Es geht also nicht um die materiellen Dinge. Diese sind nur der Ausdruck dessen, was wir im Geiste sind. Es geht um das Verstehen. Am jeweiligen Aspekt aus dem Nichtverstehen heraus, ins Verstehen zu kommen. So dies nicht gelingt, wird es weiterhin die Entladung aufgestauter Energien bedürfen, was wir als Krieg beschreiben. Lernen es die Menschen mehr und mehr, ihre Zwischenmenschlichkeit als eine Saat zu verstehen, die sich auf das Große und Ganze auswirkt, werden wir den Krieg, gleich in welcher Form er sich darstellen mag, tatsächlich und wahrhaftig hinter uns lassen können. Ja und ich frage nun: Wer wünscht sich dies nicht?

Also, beginnen wir damit, jede unserer Begegnungen dahingehend zu prüfen, ob wir dem Nächsten im Frieden gegenübertreten? Können wir die Meinungen und Sichtweisen des Nächsten so stehen lassen, wie sie geäußert wurden? Können wir es zulassen, dass jeder Mensch durch uns selbst als Schüler unter Schülern angesehen werden kann? Jeder hat zu lernen. Der eine dies, der andere jenes. Also auch ich selbst bin immer auch ein Schüler, der an jeder Begegnung lernen kann.  

Lernen wir uns doch gegenseitig so sein zu lassen, wie wir sind. Das erforderliche Lernen bereitet der Herr jedem einzelnen Menschen sowieso, ob er es möchte oder nicht. Jede Begegnung, jedes Ereignis, jede Frage, jede Antwort, jedes Schauen, jedes Erinnern sind dabei keine Zufälle. Alles ist gelenkt und bereitet durch den Herrn.

Wir dürfen an uns selbst erkennen, dass wir alle aus dem Dorf kommen, wo wir die Meinungsverschiedenheiten, durch mehr oder weniger heftige Diskussionen, Handgreiflichkeiten oder durch Macht und Gewalt lösen wollten. Nun wissen wir, dass die Fragen dadurch nicht wirklich gut gelöst wurden. Ein gerichtlicher Entscheid löst auch nicht wirklich die aufgestauten Energien. Die Vergebung und Versöhnung gilt es nun üblich werden zu lassen.

Das Wohlwollende

Wenn die Ursache für den militärischen Krieg in der Summe des zwischenmenschlichen Unfriedens angesehen werden kann, dann darf die Ursache für den wahren Frieden in ebendiesem zwischenmenschlichen Frieden angesehen werden.

Es ist das Wohlwollen darüber, dass der Nächste lernen darf, was ihm durch den Herrn gegeben wird. Es kann sein, dass der Herr die Gaben und Talente des einen Menschen dafür in die Verwendung bringt, um dem anderen Menschen ein bestimmtes Lernen zu ermöglichen. So du dies in dein Schauen mit einbeziehen kannst, bist du auch im Frieden darüber, dass es Menschen geben muss, die andere Menschen dazu bewegen, aus Lebenssituationen aussteigen zu wollen, in denen sie sich gefangen sahen und keinen Ausweg gesehen hatten. Dann passiert plötzlich etwas und das gefangensein ist beendet.

Wir dürfen also im Frieden darüber sein, dass all jenes was uns passiert, für uns bestimmt ist, damit wir daraus lernen und auf unserem Erkenntnisweg weitergehen können. So dürfen wir auch, also jeder einzelne für sich, in das Wohlwollen, dem Herrn gegenüber, kommen, dass er immer genau das Richtige für uns bereitet, was wir brauchten, um zu lernen, also im Frieden ankommen zu können.

Alles ist gut, alles ist richtig. Es gibt nur das Gute, weil alles von allem lernt. Das bedeutet, dass wir Menschen nicht über andere Menschen zu urteilen haben. Dies dürfen wir dem Herrn überlassen, der durchaus durch uns zu anderen Menschen sprechen möchte. Das meint also, dass wir den Nächsten nicht geringer einschätzen sollen, als wir uns selbst schauen. Niemand ist weiter als jemand anderes. Allein der Herr ist es, der sich unser bedienen kann, um uns selbst und unserem Nächsten etwas zu lehren, damit wir zu ihm kommen können, also in den Frieden.

In Liebe Mario

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Ich bin das ich bin, ich bin Gottes Recht, denn der Vater und ich, wir sind Eins. Wir sind Eins in Gottes Geist, wir sind Eins in Gottes Willen und wir sind Eins in Gottes Werk. Wir bringen Frieden, Heilung, Gerechtigkeit und wir machen alles neu. Kein Leben, kein Mensch und auch kein Tier soll leiden. Das ist Gottes Wille. So dürfen wir Menschen Gottes Willen erfüllen. So hat der Heilige Vater mir sein Recht und sein Erbe übertragen, seinen Willen ins Leben zu bringen. „Niemand soll leiden!“ ist nicht nur so dahingesagt. Es ist der Vertrag, den Gott einst mit den Menschen geschlossen hat. Wer in seinen Bund eintritt und wer um Frieden, Heilung und Gerechtigkeit bittet, dem soll Gottes Gnade gewährt werden. In Liebe und Gott zum Gruß, Mario

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Disclaimer: Der Autor erhebt mit dem vorgenannten Text nicht den Anspruch der Vollständigkeit oder den Anspruch der Erfüllung des rechtlichen Begriffes von Wahrheit. Einem Menschen ist es nicht gegeben, die göttliche Wahrheit vollumfänglich mit menschlichen Worten wiederzugeben. Ein Mensch ist immer gefordert, ein beschriebenes Thema in seiner Interpretation wiederzugeben. Das Abbild ist immer ein Ausschnitt des Erkenntnisstandes des Autors, der morgen schon ein anderer sein kann. Alles durch Menschen Beschriebene ist Interpretation. Dessen ist sich der Autor bewusst. Somit darf daraus geschlussfolgert werden, dass dieser Blogbeitrag deine Aufmerksamkeit auf sich und auf die Projekte des Autors lenken möchte. Gerne widmen wir uns deinem Feedback in dieser Sache. Herzlichen Dank.

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Die Geschichte eines Ehepaares

Die Geschichte eines Ehepaares

Die Geschichte eines Ehepaares

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Ein altes Ehepaar, beide an die 70 Jahre, können nicht mehr miteinander, sie können aber auch nicht ohne einander. Was steckt da dahinter? Warum ist das bei ihnen so? Diese Geschichte soll ein Beispiel sein. Sie ist real und kann auf viele Paare zutreffen.

Frauen ticken anders als Männer. Frauen denken oft mehrdimensional nach dem Fürsorge-Prinzip. Männer oft eindimensional nach dem Wenn-Dann-Prinzip. Der biologische Sinn ist einleuchtend. Wenn man bedenkt, welche Aufgaben das Weibliche in der Natur hat und welche das Männliche. Alles hat seinen Sinn. Wenn es seinen Sinn hat, sollten wir nicht versuchen diesen Sinn zu verdrehen. Der Sinn gehört zu seiner Bestimmung.

In dem beschriebenen Fall hatte sich die Frau, aufgrund ihres Denkens in weiteren Dimensionen, über das Grobstoffliche hinaus, ein Wissen erarbeitet, welches dem Wissen ihres Mannes überlegen erschien. Oft ist das Wissen, welches wir uns auf diese Weise erarbeiten können, sicher ein anderes Wissen, jedoch entspricht dieses nicht unbedingt der Wahrheit. Oft handelt es sich um Verdrehungen, um unvollständige Bilder oder um Halbwahrheiten. Das weiß der suchende Mensch jedoch noch nicht. Und man kann es ihm auch nicht anlasten, solange sich der Mensch auf der Suche nach der Wahrheit befindet.

Die Rollenverteilung

Die Frau beschäftigt sich intensiv mit Themen der Spiritualität. Vieles ist angelesenes, also angenommenes Wissen. Wenig entstammt der eigenen Erfahrung. Vieles wird dem Internet entnommen. Spezielle Kanäle treffen auf genau ihren Geschmack. Deshalb konsumiert sie diese, ihr Mann jedoch nicht. Das Angenommene Wissen probiert sie in der Praxis aus, um für dessen Richtigkeit eine Bestätigung zu bekommen. Sie kümmert sich im gemeinsamen Haushalt um die Versorgung, bereitet das Essen zu, kümmert sich um die Sauberkeit im Haushalt, sowie um die Blumen- und Gemüsebeete.

Der Mann beschäftigt sich mit weltlichen Tatsachen. Für ihn gibt es nicht mehr, als dieses, was er sehen und anfassen kann. Er ist handwerklich und technisch begabt, somit kümmert er sich im Haushalt um jene Dinge, die man mit der materiellen, also grobstofflichen Welt umschreiben mag. Wenn etwas kaputt geht, muss er sich um die Reparatur oder um die Erneuerung kümmern. Er verwaltet auch das Geld und andere Ressourcen, die zur materiellen Welt dazugerechnet werden dürfen. So sind der tadellose Betrieb und die Funktionsfähigkeit des zum Haushalt gehörenden Pkw und des Wohnanhängers sein Revier.

Die scheinbare Überlegenheit der Frau führte bei dem Mann dazu, dass er zunehmend vergesslich wurde. Die Demenz klopfte an die Tür. Es kann sein, dass er sich aus der Beziehung zurückziehen möchte, weiß sich aber keiner anderen Lösung zu bedienen, als ihre Worte und Forderungen überhören zu wollen. Seine Aufforderungen, ihn mit ihren Forderungen in Ruhe zu lassen, führten zu keinem befriedigenden Ergebnis. Seine Antwort ist allzu oft: „Lass mich in Ruhe. Ich will nur noch meinen Frieden. Du wirst schon sehen; Wenn du mich nicht in Ruhe lässt, bringst du mich um.“

Dies ist die klassische Rollenverteilung, die man bei den meisten Langzeitbeziehungen vorfindet. Oberflächlich betrachtet erscheint es so, als hätte man es mit einem eingespielten Team zu tun, die sich, da sie sich nun schon über die Jahrzehnte kennen, wunderbar zu ergänzen und miteinander zu können scheinen.

Blickt man etwas tiefer hinein, in solch eine Geschichte und fragt nach den Ursachen, bekommt man ein gänzlich anderes Bild geliefert. Dieses Bild möchte ich gern etwas näher erläutern. Gemeint sind hier nicht die Ursachen, die man allzu gern auf der rein menschlichen Ebene verortet.

Um Lösungen für die Menschen zu erarbeitet, die aus einer verzwickten Gemengelage herausführen sollen, dürfen wir zunächst anerkennen, dass es auf der Ebene, wo das Problem entstanden war oder erzeugt wurde, nicht möglich, ist eine Lösung zu erarbeiten. Auf derselben Ebene gibt es keine Lösung.

Die Ursachenforschung auf der menschlichen Ebene

Wie wir oben gelernt haben, beschäftigt sich der Mann nur mir grobstofflichen und weltlichen Dingen. Ihm sind andere Ebenen, wo er Lösungen finden könnte, leider nicht vermittelbar. Er kann Lösungen nicht annehmen, die sich über sein Bewusstsein hinaus erheben.

Das bedeutet, dass hier nur mit der Frau gearbeitet werden kann. Sie allein ist es, die es verstehen lernen muss, dass ihr Mann nicht anders kann, als das zu leisten, wozu er im Stande, also fähig ist. Damit ist er nicht dumm. Ihn trifft auch nicht die Schuld dafür, dass die Ehe zerrüttet erscheinen mag. Ein jeder Mensch ist das, was er ist. Mehr, als das, was er ist, kann ein Mensch nicht leisten.

Über die vielen Jahre haben beide sich so innig studieren können, dass die kleinste Regung einer Seite in der Beziehung, sofort eine Reaktion auf der anderen Seite der Beziehung auslöst. Die Frau fühlte sich inzwischen nicht mehr als seine Ehefrau. Sie meinte, bereits die Betreuerin ihres Kindes zu sein und eben nicht mehr die Frau ihres Mannes zu sein. Das führte auch dazu, dass sie sich ihm auch sexuell verweigerte. Ihr Mann war nicht mehr ein Mann, vielmehr hilfsbedürftig. Dieses Bild können wir wirklich sehr oft in Langzeitbeziehungen sehen.

Der Mann hingegen fühlte sich stets überfordert. Er glaubte, nicht schritthalten zu können, mit seiner Frau. Alles, was er ihr anbot, erschien ihr als nicht gut genug, nicht passend oder kindisch. Das führte dazu, dass die Frau sich zunehmend gemüßigt sah, ihren Mann erziehen zu wollen. Damit er durch sie als ihr Mann angesehen werden kann, müsste er mehr wissen, als sie. Aus ihrer Sicht stimme die Hierarchie nicht. Um ihren Mann wieder begehren zu können, müsste sie zu ihm aufschauen können. Das könne sie nun jedoch nicht mehr.

Ständig bemutterte sie ihren Mann, behandelte ihn wie einen geistig behinderten Menschen, dem sie alles vorgeben müsse. Sie muss ihm sagen, was er anziehen soll, wo sein Joghurt steht, was im Haushalt zu reparieren und was im Garten zu erledigen sei. Der Mann hingegen hat seiner Frau die Macht über die Ressourcen, also auch über das Geld entzogen. Sie bekommt nur ein Taschengeld. Die Lebensmitteleinkäufe gehen durch seine Hände.

Die Ursachenforschung auf den geistigen Ebenen

Sicher muss ich an dieser Stelle nicht erläutern, dass es über der menschlichen Ebene weitere Ebenen gibt, die über den Menschen bestimmen. Denken wir nur an die Themen, wie karmische oder traumatische Herausforderungen. Die Seelen der Menschen haben das Pendel des Guten in die eine Richtung schwingen lassen, ohne es zu ahnen, dass es deshalb in die andere Richtung schwingen muss.

Das bedeutet zunächst, dass die Menschen es eigentlich immer nur gut meinen. Sie wollen das Gute für ihren Partner. Dabei übersehen sie jedoch gern, dass das, was sie als das Gute betrachten, sich auch negativ auswirken kann. Die Überforderung ist dabei nur ein Aspekt.

Der Begriff ausgleichende Gerechtigkeit erstreckt sich dabei nicht selten über das derzeitige Leben hinaus. Mitunter leben Menschen in Beziehungen immer dasselbe Muster. Nur die Verteilung der Dominanz wird dabei getauscht. Das bedeutet, dass nicht das Geschlecht getauscht wird, sondern die Bestimmung des einen über den anderen.

Leben für Leben, ja dutzende, bis hunderte Leben werden gelebt. Immer in wechselseitiger Dominanz und Bestimmung übereinander. Dennoch gelingt es den Menschen nicht aus diesem Wechselspiel, man könnte auch Mummenschanz sagen, herauszukommen. Die Meisten schaffen es nicht, weil sie auf der Bewusstseinsebene bleiben, wo die Probleme entstanden sind.

Die geistige Welt kann uns alle Antworten liefern, die wir dafür brauchen, um zu erfahren, was die möglichen Lösungen sein können.

Die gefundenen Lösungen

In diesem Fall lieferten Eintragungen in der Akasha-Chronik entsprechende Ursachen, mit deren Betrachtung auch gleichzeitig die Lösungen ins Erkennende, also ins Bewusstsein kommen.

Die Ursache ist also der Mummenschanz, das Maskenspiel, welches sich Leben für Leben, wechselnd immer auf dieselbe Weise abzuspielen scheint. „Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Ist auch hier eine zutreffende Beschreibung. Sie beide wissen wirklich nicht, was sie tun. Sie wissen nicht, was geschieht und warum es geschieht.

Der einzige Ansatz war die Offenheit der Frau dafür, dass die Lösungen nicht auf der Ebene zu finden sind, auf der sie es bislang versucht hatte, entgegenzuwirken. Sie wollte ihren Mann ja erziehen, wie eine Lehrerin der alten Schule einen Schuljungen zu erziehen pflegte.

Ihr musste klar werden, dass sie ihren Mann nicht verändern kann. Würde sie ihn weiterhin erziehen wollen, rutscht er tatsächlich in die Demenz ab. Dann dürfe sie sich mit seiner Pflege befassen. Sie musste lernen, dass es die Lösung bereits gibt. Sie muss diese Lösung nur verstehen lernen.

Es musste ihr unmissverständlich, also in einer klaren Ansprache gesagt werden, dass sie ihren Mann umbringt, wenn sie so weitermacht, wie sie es bisher getan hatte. In dieser Ansprache musste ihr klar gemacht werden, was sie verändern muss, damit sich ihr Drama in das Glück ihres Lebens verwandelt.

Erster Fakt: Sie kann ihren Mann nicht verändern. Er ist so, wie er ist. So wie er ist, ist er das vollwertige Wesen. Er ist perfekt, wie sie auch und sie ist spirituell nicht weiter als er. Ihr Mann hat sich deshalb für diesen seinen Bewusstseinsstand entschieden oder entscheiden müssen, damit der Mummenschanz überhaupt wechselseitig gespielt werden kann.

Zweiter Fakt: Sie muss verstehen, dass er nicht dafür geschaffen ist, ein spiritueller Meister zu werden. Hätte er sich dafür entschieden oder entscheiden können, hätte die Maskerade für dieses Leben nicht funktioniert.

Dritter Fakt: Da es ihm nun nicht gegeben ist, die Maskerade aufzulösen, ist es ihre Aufgabe in diesem Leben dafür zu sorgen, dass der Mummenschanz aufhören kann. Sie muss ihm vergeben und ihn so annehmen, wie er ist, damit er ihr vergeben kann. Nicht umgekehrt.

Die gefundene Lösunge ist der Frieden

Die Lösung liegt also nicht im Weiter so, sondern darin, in den Frieden zu kommen. Dieser Friede ist nicht ein Waffenstillstand, nach der Vorgabe, wenn ich meine Waffen strecke, musst du es auch. Nein, dieser Friede kommt von innen. Voraussetzung für diesen Frieden ist das Erkennen und das Bekennen der eigenen Taten, die zwar gut gemeint waren, aber sich nicht im Frieden dem Anderen gegenüber ereigneten.

Nach einiger Zeit, die vergangen war, durfte ich nun erfahren, dass sie nun wieder gemeinsam den Wohnwagen aus der Garage geholt haben und alleine, also nur sie zwei, wieder einen gemeinsamen Urlaub verbringen. Es ist mir nicht wieder zu Ohren gekommen, dass sie das alte Muster weiterleben.

Ich wünsche ihnen alles erdenklich Schöne und Gute, also, dass es ihnen gelingt, sich die Agape in ihr Leben zu holen. Das Glück liegt oft so nahe und doch sehen wir es nicht. Ich habe diese Geschichte hier aufgeschrieben, damit sich diese Problematik in der breiten Masse herumspricht.

Diese Geschichte soll ein Beispiel dafür sein, dass es eigentlich keine, also nicht eine einzige zerrüttete Beziehung gibt. Es gibt nur die Liebe. Denn auch der Friede, der nun in diesen beiden Menschen strahlt, begründet sich auf ihre Liebe zueinander. Es ist die Liebe, die sie über viele, viele Leben aneinandergebunden hat. Es ist das Versprechen einander treu zu dienen. Mit dem Eintritt in den Frieden von Innen nach Außen, kann sich dieses Versprechen erfüllen. Mit dem Erfüllen dieses Versprechens können sie, wenn sie es wollen, ins Vaterhaus einkehren. Sie müssen diese Maskerade nicht noch einmal durchleben.

Ich danke dem Herrn, mir die Gabe übergeben zu haben, Menschen auf diese Weise helfen zu dürfen.

In Liebe Mario

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Ich bin das ich bin, ich bin Gottes Recht, denn der Vater und ich, wir sind Eins. Wir sind Eins in Gottes Geist, wir sind Eins in Gottes Willen und wir sind Eins in Gottes Werk. Wir bringen Frieden, Heilung, Gerechtigkeit und wir machen alles neu. Kein Leben, kein Mensch und auch kein Tier soll leiden. Das ist Gottes Wille. So dürfen wir Menschen Gottes Willen erfüllen. So hat der Heilige Vater mir sein Recht und sein Erbe übertragen, seinen Willen ins Leben zu bringen. „Niemand soll leiden!“ ist nicht nur so dahingesagt. Es ist der Vertrag, den Gott einst mit den Menschen geschlossen hat. Wer in seinen Bund eintritt und wer um Frieden, Heilung und Gerechtigkeit bittet, dem soll Gottes Gnade gewährt werden. In Liebe und Gott zum Gruß, Mario

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Disclaimer: Der Autor erhebt mit dem vorgenannten Text nicht den Anspruch der Vollständigkeit oder den Anspruch der Erfüllung des rechtlichen Begriffes von Wahrheit. Einem Menschen ist es nicht gegeben, die göttliche Wahrheit vollumfänglich mit menschlichen Worten wiederzugeben. Ein Mensch ist immer gefordert, ein beschriebenes Thema in seiner Interpretation wiederzugeben. Das Abbild ist immer ein Ausschnitt des Erkenntnisstandes des Autors, der morgen schon ein anderer sein kann. Alles durch Menschen Beschriebene ist Interpretation. Dessen ist sich der Autor bewusst. Somit darf daraus geschlussfolgert werden, dass dieser Blogbeitrag deine Aufmerksamkeit auf sich und auf die Projekte des Autors lenken möchte. Gerne widmen wir uns deinem Feedback in dieser Sache. Herzlichen Dank.

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Die Demokratie ist nicht mehr zu retten

Die Demokratie ist nicht mehr zu retten

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Das Mehrheitsprinzip ist wie Gruppenvergewaltigung. Es ist wie Sklaverei durch eine scheinbare Mehrheit über eine scheinbare Minderheit. Die ganze Gesellschaft ist durchdrungen vom Mehrheitsprinzip. Bis in die kleinsten Zellen, bis in die Familien, überstimmt eine Mehrheit eine Minderheit. Warum das so ist und ob man da herauskommen kann, wollen wir in diesem Beitrag beleuchten.

Man stelle sich eine Gruppe von 20 Menschen vor, die ein Vorhaben umsetzen wollen. 18 davon sind sich weitestgehend einig. 2 jedoch sind dagegen. Wie geht man nun mit denjenigen um, die dagegen sind?

Vielleicht sind sich die 2 Gegner dessen nicht bewusst, dass sie den Plan der 18 durchkreuzen? Vielleicht verstehen sie nur nicht, was das Gute an dem Plan der 18 ist? Das wissen wir nicht. Wir können jedoch sehen, dass es zwei Menschen gibt, mit denen das Vorhaben der Mehrheit nicht zu machen scheint.

Entweder entscheiden sich die Zwei nun aus der Gruppe auszuscheiden oder sie werden durch die Gruppe ausgeschlossen. Das würde zur Folge haben, dass der Platz der bisherigen Zwei in der Gruppe nun leer ist. Die Gruppe der 18 hätte nun niemanden mehr, über den sie herrschen könnten. Da sie auf der menschlichen Ebene verhaftet sind, wird sich die Gruppe der 18 erneut aufteilen. Sie wird innerhalb ihrer Gruppe die Nächsten suchen, die von der scheinbaren Mehrheitsmeinung abzuweichen scheinen. Die Krankheit der Ausschließerites würde so weitergehen, bis derjenige, der die Gruppe scheinbar anführt, irgendwann ganz allein dasteht. Das verdeutlicht, dass der Frieden, die Einigkeit und die Einheit, den die Menschen eigentlich verdienen, nicht auf der rein menschlichen Ebene zu bewerkstelligen ist. Wir wollen dennoch dafür sorgen, dass wir die zwei scheinbaren Gegner mitnehmen können, also nicht ausschließen müssen. Wir wollen somit erreichen, dass sich der wahre Frieden einstellt. Wie kann das gehen? Na, dann schauen wir mal gemeinsam.

Wenn diejenigen, die den Plan umsetzen wollen, davon profitieren; wenn es sich abzeichnet, dass sich die Umsetzung lohnt; dann können die 18 leicht zu der Auffassung kommen, mit ihren 2 Widersachern zu teilen. Dann würden sie schon zustimmen. Sie würden sich darin üben, sich mitzuteilen, ihren Plan so zurechtzufeilen, dass es so ausschaut, als würden auch die Widersacher davon profitieren, um sie mit in ihr Boot zu holen und um ihnen von der Ernte abzugeben. Das Ziel wäre nicht Bestechung, Nötigung oder sie durch Überredungskunst zustimmen zu lassen, sondern ihnen eine Illusion von Teilhabe zu geben. So geschieht es aktuell in unserer Demokratie. Die Mittellosen, die ohne Arbeit, die Alten und Gebrechlichen sind diejenigen, denen man eine Teilhabe vorgaukelt. Das geschieht jedoch nur, damit sie stillhalten. Am Ende werden sie dennoch versklavt und beherrscht.

Rechts – Mitte – Links

In Wahrheit ist es jedoch so, dass es diese Mehrheit der 18, in egal welcher Konstellation, so gar nicht gibt. Diese Wahrheit muss erschlossen werden, damit das Miteinander von Gruppen im Frieden sein kann. Um zu verdeutlichen, in welchem Dilemma sich die Menschheit befindet, muss ich etwas ausführlicher werden. Denn, wer die Mehrheit sucht, um seine Idee durchzusetzen und um über Andersdenkende zu herrschen, betreibt Politik. Es gibt auf der politisch-menschlichen Ebene jedoch immer einen äußeren rechten Rand und einen äußeren linken Rand. Die Mehrheit, also diejenigen in der Mitte zwischen dem rechten und linken Rand sind Mitläufer. Sie können sich zu der einen und auch zur anderen Seite ziehen lassen. Es ist für sie häufig opportun, zu denjenigen gehören zu wollen, die ihnen als die Gewinner erscheinen.

Es ist das Ding, dass diese, also die meisten Menschen, nicht zu ihrem Wort stehen können und nicht wissen was sie wollen. Somit wissen sie auch nicht, was das Rechte ist, was das Linke und was das Laue (die Lauen, die Lauwarmen).

Dieses Phänomen ist mir in meinem Leben oft begegnet. Menschen zeigen sich in einer Gruppe anders, als mit dir unter vier Augen. Ist jemand zugegen, in dessen Abhängigkeit dieser sich empfindet, der Chef etwa, die Eltern, der Partner, beste Freunde oder, oder, oder, ist das Verhalten immer angepasst. Als die Berliner Mauer 1989 durchlässig wurde, trat das Massen-Phänomen der Wendehälse auf. In einer überwältigenden Geschwindigkeit hatten sich die überzeugtesten SED-Parteigenossen plötzlich auf die andere Seite geschlagen. Die andere Seite erschien nun als die Gewinnerseite. Sie wollten doch eigentlich nur zu den Gewinnern der Geschichte gehören. Diese Wendehälse kann man somit als ein Beispiel für die Lauen betrachten, die sich sowohl zu der einen als auch zu der anderen Seite ziehen lassen.

Die Lauen sind es also, die sich um eine scheinbare Spitze versammeln. Vollkommen gleich, wo sich die scheinbare Spitze befindet. Die Spitze ist oftmals einer, der zu Handlungen neigt, die dem Betrachter nicht schlüssig erscheinen. In einem Experiment, mit Fischen wurde dieses Phänomen aufgedeckt. Man hat einen Roboterfisch zu einem Schwarm von echten Fischen hinzugegeben. Der Roboterfisch neigte zu plötzlichen Richtungsänderungen. Der Schwarm wusste nicht, ob die Richtungsänderungen deshalb geschehen, um Gefahren auszuweichen. Da sie nun aber ein angeborenes Schwarmverhalten haben und sie deshalb der plötzlichen Richtungsänderung als „Überlebenswichtig“ zustimmen mussten, folgten sie spontan dem Roboterfisch, der andauernd die Schwimmrichtung änderte.

Der Mensch ist nicht nur ein Individuum, sondern auch ein Gruppenwesen, mit einem angeborenen Schwarmverhalten. Er kann allein überleben, weiß aber oft nicht, was er dann tun soll. Deshalb schließt er sich gern denjenigen an, von denen er überzeugt ist oder wurde, dass die Richtung gut für ihn sein würde. Denn der Richtungsgeber erscheint ihm als ein Gewinner. Der Mitläufer fragt sich: „Vielleicht sieht er mehr als ich? Vielleicht kann er mehr als ich? Vielleicht weiß er mehr als ich?“ Er möchte zu dem Gewinner dazugehören, weil er auch gewinnen möchte. Er weiß also nicht, dass der scheinbare Gewinner nur zu Handlungen neigt, die so plötzlich erscheinen, dass der Betrachter nicht anders kann, als ihm zu folgen. Denn die Aufmerksamkeit folgt der maximalen Attraktion. Je größer die Attraktion, desto sicherer folgen die Betrachter. Dazu fällt mir „Der Rattenfänger von Hameln“ ein.

Das ist alles nur zu verständlich. Wir dürfen daraus lernen. Es darf uns also bewusstwerden, wo wir als menschliches Individuum stehen, was wir damit machen können und was wir zu lernen haben. Die oben genannten 18 sind in Wahrheit in der Mehrheit die Lauen, die sich um vielleicht einen zusammenfinden, um von dessen scheinbarem Glück zu profitieren.

Ursprung von rechts und links

Wo kommt die Bezeichnung: Das oder der Rechte und das oder der Linke eigentlich her? Das Prinzip oder das Gesetz des rechten Handelns ist so alt, wie es die Schöpfung selbst gibt. Dabei handelt es sich um nicht weniger, als um Gottes Gesetz. Es ist das Gesetz von „Verbinde und Sei!“

All jenes, was diesem Prinzip von „Verbinde und Sei“ nicht entspricht, entspricht nicht Gottes Gesetz. Somit richtet sich all jenes, was nicht in Gottes Gesetz ist, gegen Gott. Es ist sozusagen in der Sünde, bzw. das Sündhafte. Es sondert sich ab, vom rechten Handeln. Das Individuum hat das rechte Handeln jedoch nur vergessen oder vernachlässigt. Möglicherweise erschien ihm etwas als wichtiger oder interessanter. Es hat sich selbst verloren. Einst in der Unsterblichkeit, vollständig und ganz im rechten Handeln, hat es sich selbst, also sein wahres Sein verloren. Deshalb ist dem Individuum das Sündhafte nicht mehr bewusst. Weil es dies vergessen hat, muss es sein Bewusstsein wieder durch Lernen anheben, um sein Sündhaftes an sich selbst zu erkennen.

Gott liebt die Sünder, aber nicht seine Sünden. Wenn wir nun geschaut haben, was Gottes Gesetz ist, also das „Verbinde und Sei“ betrachtet haben, dann schauen wir mal, was das Gegenteil dessen ist. Es ist das „Trenne, Binde und Herrsche“. Auf die oben genannte Gruppe der 20 übertragen, würde dies bedeuten, sich durch das Urteil, was über die zwei gegensätzlichen Stimmen verhängt werden könnte, von denen unterscheiden zu wollen, also absondern zu wollen, um über sie herrschen zu können. In unserer Demokratie bekommt die scheinbare Mehrheit ja auch das Recht zur Gesetzgebung, bzw. Rechtsprechung. Wenn ein aufgeschriebenes Gesetz nicht passt, ändern sie es einfach zu ihren Gunsten. Sie dürfen unter diesen politischen Bedingungen über andere, also über Andersdenkende richten. So möchte die oben genannte Gruppe eigene Regeln erlassen, die bei Nichtbeachtung auch sanktioniert werden.

An diesem Verhalten können wir erkennen, dass man sich hier ganz und gar nicht in Gottes Gesetz befindet und es nicht vorhat, in Gottes Gesetz kommen zu wollen. Um das eigene Verhalten aber zu rechtfertigen und zu verschleiern, müssen sie den Menschen die scheinbare Richtigkeit ihres Verhaltens vorzugaukeln. Man muss den Menschen eine Illusion von Gerechtigkeit vorspielen. Dies geschieht an jedem Tag. Alle Medien, ganz gleich, ob es sich um den Hauptstrom (Mainstream) handelt oder um alternative Medien, führen zahllose Begründungen an, weshalb die Demokratie in Gefahr sei. Sie wollen die Demokratie retten, indem sie selbst die Macht übernehmen.

Das Gleichnis vom rechten Handeln

Den Menschen wurde es einst nur zu deutlich vor Augen geführt, was sich der Herr von den Menschen wünscht. Als Jesus Christus gekreuzigt wurde, befanden sich zwei weitere Verurteilte neben ihm. Einer zu seiner rechten Seite und einer zu seiner linken Seite. Der Beschuldigte zu seiner Rechten bat den Vater um Vergebung seiner Sünden. Er war sich seiner Sünden bewusst geworden und konnte deshalb innerlich umkehren. Der andere Beschuldigte zu seiner Linken verhöhnte den Herrn und beschuldigte ihn für sein Unglück. Dadurch konnte dieser nicht umkehren und nicht in das Gesetz Gottes einkehren.

Christus sagte zu dem zu seiner Rechten, dass er noch heute, also an diesem Tage noch, mit ihm zusammen zum Vater gehen würde. Dies konnte er dem anderen Beschuldigten nicht sagen. Denn dieser hatte es abgelehnt, ins Rechte Handeln zu kommen.

Dieses Bild von „Zu seiner Rechten“ steht symbolisch für die Wahl, vor der die gesamte Menschheit aktuell steht. Es steht nicht mehr sehr viel Zeit zur Verfügung, sich zu entscheiden. Aber jeder wird vor die Wahl gestellt. Ein jeder darf sich selbst fragen, wo er steht? Zu seiner Rechten oder an einer anderen Position?

Gleichheit vs. Gleichmacherei

Kommen wir zurück, auf die oben erwähnte Gruppe, wo eine scheinbare Mehrheit von 18 über eine scheinbare Minderheit zweier Menschen, ein Vorhaben umsetzen möchte. Wir haben gelernt, dass es in der Gruppe oftmals nur einen gibt, der die Masse, also die Mitläufer, sozusagen die Lauen, um sich herum scharen kann. Dies kannst du nun in jeder Gruppe schauen, solange dies den Gliedern der Gruppe nicht bewusst ist.

Du kannst auch schauen, dass die zwei Menschen, die nicht zustimmen können, es vielleicht nur nicht besser wissen. Metaphorisch repräsentieren diese diejenigen Menschenmassen, die zu seiner Linken stehen. Es sind diejenigen, die nach Gerechtigkeit rufen, gleichzeitig dazu neigen, alle und jeden für ihr Unglück beschuldigen können und eher die Gleichmacherei anstreben. Sie wollen es den 18 am liebsten verbieten erfolgreich zu sein. Sie streben also eine Gleichmacherei an, wie sie die Utopien des Sozialismus oder Kommunismus formulierten. Die Bezeichnung Nationalsozialismus ist dem gleichzusetzen. Kürzlich sagte ein Prediger in einem Interview, dass wir jetzt in einer Zeit leben würden, in der die Menschheit insgesamt es erstmals ohne Gott versuchen würde. Was denn versuchen, frage ich mich nun?

Wir dürfen also lernen, dass Gottes Gerechtigkeit nicht mit Gleichmacherei verwechselt werden darf. Vor dem Herrn sind wir alle gleich. Das ist zutreffend. Wir sind alle Schüler unter Schülern. Wir dürfen also lernen, dass wir die oben genannten zwei gegnerischen Stimmen nicht deshalb verurteilen dürfen, weil sie nicht zustimmen können, sondern wir dürfen lernen ihnen den Einblick, die Einsicht, die Übersicht geben zu wollen, damit auch sie verstehen. Dieses Verstehen ist dem Menschen oft nicht gegeben. Er kann ohne Gott nicht in das übermenschliche oder überweltliche Verstehen kommen. Er braucht also die Transzendenz, die sich der Mensch nur zusammen mit Gott erschließen kann. Er braucht den Betrachtungswinkel, den ihm nur der Christus-Gottes-Geist geben kann. Ohne Gott ist es immer schwierig. Mit Gott geht alles. So dürfen wir vor Gott darum beten, dass er den scheinbaren Gegnern die Einsicht geben möge, um das zu verstehen, was auch sie vor Schaden bewahren lässt.

Manchmal ist es jedoch so, dass der Herr den Menschen Begebenheiten bereiten muss, um sie in das Lernen bringen zu können. Die wahre Schule ist eben doch das Leben selbst. Mit jeder Begegnung, mit jedem Erleben möchte der Herr uns etwas mitteilen. Immer ist auch eine Botschaft in den Begebenheiten verborgen. Nicht als ein zu entschlüsselndes Geheimnis, sondern als Hinweis, was der Weg ist, den der Herr für dich und für mich bereitet hat. Mit jedem Lernen erhebt man sein Bewusstsein. Es erhebt sich aus dem bisherigen Dasein heraus, auf ein neues Erkenntnislevel hinauf. Was eigentlich die sprichwörtliche Jakobsleiter meint. Stufe um Stufe erklimmen wir unsere eigene Transzendenz.

Diese Transzendenz ist der Wahrnehmungsbereich, der sich jenseits möglicher menschlicher Erfahrung bzw. jenseits der vorfindbaren Wirklichkeit liegt. Somit kann die oben genannte Gruppe ihre Einigkeit nicht durch eine vorgegaukelte Gerechtigkeit herstellen.

Diese Transzendenz ist auch nicht durch eine Religion, als eine vorgeschobene, institutionelle Glaubwürdigkeit oder Richtigkeit herzustellen. So nach dem Motto: Wenn du in diesem Tun, in diesen Ritualen, in dieser Litanei bist, dann bis du vor Gott richtig. Wir müssen verstehen lernen, dass es nicht das Tun ist, was uns gerecht macht. Es ist vielmehr das Durchschauen unserer eigenen menschliche Unzulänglichkeiten. Wir dürfen uns nicht durch unser menschliches Wollen bestimmen lassen. Solange wir uns vom Menschlichen bestimmen lassen, befinden wir uns in den menschlichen Abgründen und werden darin scheitern, wieder und wieder.

Wir lassen diese Abgründe hinter uns, indem wir anerkennen, dass wir uns auf der menschlichen Ebene nicht selbst retten können. Dazu sind wir als Mensch nicht in der Lage. Wir müssen es lernen uns als Individuum vollständig und ganz Gott hinzugeben. Damit geben wir uns der einzig existierenden Wahrheit hin, die wir als Mensch nicht erzeugen können. Es ist die Vereinigung mit dem Christus-Gottes-Geist, die wir als Mensch anstreben können, indem wir uns ihm hingeben. Der Christus-Gottes-Geist ist ein Teil von jedem Menschen, ob er es möchte oder nicht. Er ist da. Denn der Gottes-Geist ist in Allem. In jedem Ding, in jeder Begegnung, in jedem Ereignis ist Gott. Die Transzendenz mit Gott erschließt sich dadurch, dass der Mensch anerkennt, wie er mit und durch sich selbst eingebunden ist, in das Geflecht und in die Herrlichkeit der Schöpfung. Ihm erschließt sich durch das Schauen aus der Perspektive des Christus-Gottes zunehmend das große und ganze Bild. Sein Bewusstsein wächst mehr und mehr in das große und ganze Bild hinein. Es ist nur durch das eigene Nichtverstehen begrenzt.

Liebet eure Feinde

Diese oben beschriebene Gegnerschaft gibt es also eigentlich gar nicht. Es gibt nur das Nichtverstehen und das Lernen aus dem Nichtverstehen heraus, ins Verstehen hinein. Das politisch Rechte und Linke gehört eigentlich zusammen, also geeint. Solange es sich als eine politische Strömung getrennt voneinander versteht und darstellt, befindet es sich nicht in Gottes Gesetz, also nicht in „Verbinde und Sei“. Es repräsentiert aus der Gegnerschaft heraus das „Trenne, Binde und Herrsche“. Wir dürfen also lernen, dass das politisch Rechte nicht in Gottes Gesetz ist, sondern selbst über eine gewisse Minderheit herrschen möchte.

Wenn ich an mir selbst erkenne, dass ich bislang das politisch Rechte oder Linke unterstützt habe, darf ich dies mir selbst eingestehen. Ich darf sagen, dass ich es bisher nicht besser wusste. Deshalb darf ich dazu übergehen, mich selbst aus dieser Gegnerschaft herauszunehmen. Ich darf daraus heraus erwachsen werden. Ich darf die bisherige scheinbare gegnerische Seite um Vergebung bitten, dass ich sie falsch verdächtigt und falsch beschuldigt hatte. So darf ich an mir selbst erkennen, dass meine bisherigen scheinbaren Gegner es ebenso nur nicht besser wissen oder wussten.

Falls ich Menschen aus der bisherigen scheinbaren Gegnerschaft persönlich kenne, kann ich in meinem spiegelbildlichen Gegenüber eigentlich mich selbst erkennen. So ich aus meiner bisherigen Gegnerschaft heraus erwachsen konnte, brauche ich die Gegnerschaft in meinem Gegenüber nicht mehr. Diese treten mir dann auch nicht mehr als Gegner entgegen. Sie sehen mich nicht mehr als ihren Gegner.

Autoritarismus oder Selbsteigentum

Die Insel 1/3 – Wer deine Fragen beantwortet

Die Insel 2/3: Das Paradoxon

Die Insel 3/3 – Du bist ein Voluntarist

Gegensätze ziehen sich an

Daran können wir erkennen, dass die Zufriedenheit oder der Frieden innerhalb der oben beschriebenen Gruppe nicht dadurch hergestellt werden kann, indem man die Mehrheit sucht und an sich binden möchte, sondern indem man aus der scheinbaren Gegnerschaft heraus erwachsen wird.

Die Gegensätze sind solange Gegensätze, wie sie NICHT als zusammengehörig, also als Einheit verstanden werden können. Sobald dem Menschen an sich selbst sein eigenes gegensätzliches Verhalten bewusstwird, bekommt er durch das „All-Wissen“, durch das „Kosmische Bewusstsein“ die Gnade geschenkt, sich aus seinem Gegensätzlichen heraus zu erheben. So ihm dies bewusst wird, beginnen die Wunder der Heilung innerhalb der Gruppe zu geschehen. Plötzlich verstehen sich die Menschen. Sie zeigen Mitgefühl für das Gegenüber.

Die Gegensätze ziehen sich an, um sich aus ihnen zu erheben und sie hinter sich zu lassen, um sich in der Erhebung zu vereinen.

Nun stelle man sich das Gruppengefühl vor, welches die oben genannte Gruppe sich selbst erschließen kann, wenn sie nicht mehr das demokratische Prinzip der Mehrheit über die Minderheit lebt, sondern „Verbinde und Sei“?

In Liebe Mario

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Ich bin das ich bin, ich bin Gottes Recht, denn der Vater und ich, wir sind Eins. Wir sind Eins in Gottes Geist, wir sind Eins in Gottes Willen und wir sind Eins in Gottes Werk. Wir bringen Frieden, Heilung, Gerechtigkeit und wir machen alles neu. Kein Leben, kein Mensch und auch kein Tier soll leiden. Das ist Gottes Wille. So dürfen wir Menschen Gottes Willen erfüllen. So hat der Heilige Vater mir sein Recht und sein Erbe übertragen, seinen Willen ins Leben zu bringen. „Niemand soll leiden!“ ist nicht nur so dahingesagt. Es ist der Vertrag, den Gott einst mit den Menschen geschlossen hat. Wer in seinen Bund eintritt und wer um Frieden, Heilung und Gerechtigkeit bittet, dem soll Gottes Gnade gewährt werden. In Liebe und Gott zum Gruß, Mario

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Disclaimer: Der Autor erhebt mit dem vorgenannten Text nicht den Anspruch der Vollständigkeit oder den Anspruch der Erfüllung des rechtlichen Begriffes von Wahrheit. Einem Menschen ist es nicht gegeben, die göttliche Wahrheit vollumfänglich mit menschlichen Worten wiederzugeben. Ein Mensch ist immer gefordert, ein beschriebenes Thema in seiner Interpretation wiederzugeben. Das Abbild ist immer ein Ausschnitt des Erkenntnisstandes des Autors, der morgen schon ein anderer sein kann. Alles durch Menschen Beschriebene ist Interpretation. Dessen ist sich der Autor bewusst. Somit darf daraus geschlussfolgert werden, dass dieser Blogbeitrag deine Aufmerksamkeit auf sich und auf die Projekte des Autors lenken möchte. Gerne widmen wir uns deinem Feedback in dieser Sache. Herzlichen Dank.

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